Comfort Catering empfiehlt: 10 Restaurants in Berlin

Liebe Kochinteressierte und Restaurantbesucher,

hier nun 10 Restaurants in Berlin, die Sie kennen sollten:

FraRosa

Das Restaurant gegenüber der Zionskirche ist ein kleiner Geheimtipp. Mit seinen Sofas, dem alten Holztresen, den modernen Bildern und vielen Kerzen zaubert es eine Wohnzimmer-Atmosphäre, die gleichzeitig gemütlich wie romantisch ist. Die Speisekarte ist zwar recht übersichtlich, doch die Küche dafür ausgezeichnet. Da die Portionen recht klein sind, lohnt es sich, ein Vier-Gänge-Menü zu ordern, etwa das Selleriesüppchen, die Sûpreme von der Wachtel, Kalbsschnitzerl sowie ein Dessert. Das „FraRosa“ gehört zum Kosmos der „Weinerei“ und hat das gleiche Geschäftsmodell: Gezahlt wird, was es dem Gast wert war – und zwar nicht beim Personal, sondern in eine Schale am Tresen.
Zionskirchstr. 40 (gegenüber Zionskirche) in Mitte, Mo. – So. 12 Uhr – 20 Uhr (Café), ab 20 Uhr Restaurant

Tasty

Die Gegend rund um den Kudamm ist bekannt für ihre gehobene Gastronomie, doch leider fühlt sich nicht jeder junge Mensch zwischen Lokal-Prominenz wie Udo Walz und Rolf Eden wohl. Das „Tasty“ nahe dem Adenauerplatz sieht mit seiner glitzernden Fassade von außen aus wie ein Club und ist der Speisetempel des jungen, schicken Westberlins. Die Restaurant-Bar verstrahlt mit goldener Tapete und Kamin Gediegenheit, während das Mobiliar minimalistisch gehalten ist. Auf den Teller kommt Leichtes von Wok-Gemüse, Salaten bis Pasta, alles punktgenau gekocht und liebevoll angerichtet. Für Clubber gibt’s übrigens einen „Late Snack“ bis 24 Uhr.
Brandenburgische Str. 35, Mo.-Do. von 18 bis 3 Uhr, Fr.-Sa. von 18 bis 4 Uhr, So. von 18 bis 1 Uhr

ProbierMahl

Der Name ist zwar nicht gerade kreativ und auch die Lage in Moabit nicht unbedingt „szenig“, doch die Idee vom „ProbierMahl“ besticht: Hier gibt es Hausmannskost – in Miniportionen. Man kennt die Qual der Wahl bei deftiger Küche: Nehme ich das Schnitzel oder doch den Schweinsbraten? Bei „ProbierMahl“ muss man sich nicht entscheiden, man nimmt einfach beides. Die Portionen sind Miniaturausgaben der Klassiker, das Schnitzelchen ist etwa handtellergroß, dazu zwei Löffel Kartoffelsalat. Davon wird man zwar nicht satt, doch das soll man schließlich auch nicht, immerhin muss ja auch noch Platz sein für die kalte Melonen-Gurken-Suppe und die Maispoulardenbrust.
Dortmunder Straße 9, Mo-So 16 – 1 Uhr, So zusätzlich 10-16 Uhr Brunch

Schneeweiß

Im “Schneeweiß” trifft Bürgerlichkeit auf Szene-Prominenz, wenn etwa der Watergate Club seine weltberühmten DJ-Gäste in das Restaurant zum gutbürgerlichen Schnitzelessen ausführt. In Friedrichshain, wo sich Berlin häufig trist und schmutzig zeigt, präsentiert sich das “Schneeweiß” in unschuldigem Weiß, an der langen Holztafel wird “Alpenküche” vom Schnitzel bis zu Käsespätzle serviert. Die Hausmannskost ist hervorragend, der Service flink und der “Hippness-Grad” hoch.
Simplonstraße 16, Tageskarte 11-16 Uhr, Abendkarte 18-23 Uhr, Brotzeit durchgehend, Frühschoppen-Büffet Sa. u. So. 10-16 Uhr

Reinstoff

Die Zeiten für Gourmet-Lokale sind zwar schwer, dennoch gibt es einen lobenswerten Neuzugang zu vermerken: Das „Reinstoff“ in den Edisonhöfen, wo Küchenchef Daniel Achilles mit Leichtigkeit klassische Haute Cuisine mit moderner Molekularküche vereint. Der ambitionierte Koch war Sous-Chef bei Juan Amador in Frankfurt am Main. Das heißt: Er kann Drei-Sterne-Küche – doch seine Gerichte kosten nur halb soviel, die Menüpreise liegen zwischen 38 und 98 Euro. Außerdem gibt es ein empfehlenswertes Wein-Menü dazu, ausgewählt von Sommelier Ivo Ebert. Kein Wunder also, dass das Restaurant gerade eine Nominierung zum „Aufsteiger des Jahres 2009“ der Berliner Meisterköche Jury erhalten hat.
Schlegelstraße 26c, Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr geöffnet

Contadino Sotto le Stelle

Wenn Weltstars wie Kylie Minogue, Justin Timberlake oder Tom Cruise in Berlin einen Zwischenstopp einlegen, laben sie sich meistens im „Borchardt“ oder im „Grill Royal“. Doch wenn die Hollywood-Stars und quasi Wahl-Berliner Brad Pitt und Regisseur Quentin Tarantino essen gehen, dann muss es etwas Unbekanntes sein. Das „Contadino Sotto le Stelle“ in der Auguststraße war bis zum Hollywood-Besuch ein solcher italienischer Geheimtipp. Gegessen wird an rotkarierten Tischen, das getrüffelte Entrecôte macht süchtig und die Weinkarte ist vorzüglich. Das merkten auch die berühmten Gäste, kamen Angelina Jolie, Brad Pitt und vor allem Till Schweiger doch mit ganz schöner Schlagseite aus dem Italiener.
Auguststr. 34, täglich ab 18 Uhr, Küche bis 24 Uhr

Kirk Royal

Ob der Name „Kirk Royal“ eine kleiner Seitenhieb auf das hippe Mitte-Restaurant „Grill Royal“ sein soll, ist leider nicht bekannt. Doch neben seinem Namensvetter muss das Kreuzberger Restaurant am Paul-Linke-Ufer nicht hinten anstehen. Der Speisesaal lädt mit Tapeten, Holztischen und Kerzenschein zum Verweilen ein, auf der Karte stehen französische Leckerbissen wie Bouillabaisse, aber auch Austern werden gereicht. Besonders die Steaks sind ein Gedicht, zergeht das Fleisch doch förmlich auf der Zunge. Für Raucher gibt es übrigens im Keller ein Raucher-Paradies mit Kamin.
Paul-Lincke-Ufer 45 / Ecke Mariannenstr., Mo. bis Do. ab 17 Uhr im Sommer, Mo. bis Do. ab 18 Uhr im Winter, Fr. bis So. und an Feiertagen ab 12 Uhr

Alpenstück

Wem es nach alpenländischer Hausmannkost dürstet, der ist im „Alpenstück“ gut aufgehoben. Hier findet man Wiener Schnitzel, Maultaschen und Apfelstrudel auf der Karte. Alle Speisen – vom Brot bis zum Strudelteig – werden selbst gemacht und sind ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt. Das Ambiente im „Alpenstück“ ist durch die offene Küche geprägt, sowie durch die Holzscheite, die sich bis zur Decke stapeln. Das verleiht dem Raum etwas uriges, selbst wenn das restliche Interieur recht kühl ist.
Gartenstraße 9, täglich von 18-1 Uhr

Solar

Wer das „Solar“ erreichen möchte, sollte schwindelfrei sein. Wie ein Pfeil schießt der gläserne Aufzug an der Außenwand des Hochhauses am Anhalter Bahnhof nach oben. Stockwerk um Stockwerk entblättert sich die Stadt vor den Augen des überraschten Betrachters. Von der 16. Etage aus überblickt der Besucher fast ganz Berlin, vom Alexanderplatz über den Hauptbahnhof bis zum Potsdamer Platz verstellt kein anderes Gebäude den Blick. Das „Solar“ selbst ist Bar und Restaurant in einem und erstreckt sich über zwei komplett verglaste Stockwerke. In der unteren Etage befindet sich das Restaurant, auf dessen Speisekarte findet sich vor allem moderne Küche wieder, etwa Kräuterschwein mit Polenta oder Müritz-Zander mit Sauerkrautmaultaschen. Ebenfalls empfehlenswert ist der Brunch am Sonntag, wo man bei Tageslicht das hinreißende Panorama bewundern kann.
Stresemannstraße 76, sonntags 10-2 Uhr, montags bis donnerstags 18-2 Uhr, freitags und samstags 18-4 Uhr

Lebensmittel in Mitte

Streng genommen ist das Lokal gar kein Restaurant, denn der vordere Bereich ist ein Tante Emma Laden, wo man frisches Obst, Käse und Wurst kaufen kann. Im hinteren Raum werden jedoch süddeutsche Spezialitäten gereicht. Dank der langen Holztische und den holzvertäfelten Wänden fühlt man sich an ein bayerisches Wirtshaus erinnert, auf den Tisch kommen Leberkäse mit Kruste, Ripperl oder eine Brotzeit mit Wurst und Käse aus Bayern, Baden oder dem Odenwald. Zum Essen wie bei Muttern wird exzellenter Wein gereicht, den man auf Wunsch auf gleich erwerben kann. Bei so viel uriger Gemütlichkeit heißt es im Lokal übrigens: No Laptops.
Rochstraße 2, Montag – Freitag 11-24 Uhr, warme Küche 12-16 Uhr und 17-23 Uhr, Samstag 10-24 Uhr, warme Küche 13-23 Uhr
(Quelle: Berliner Morgenpost vom 16.07.2009 “Best of Berlin)
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